wo leben stört Lachesis.frauen.gesundheit kongress 2017



Frauengesundheit selbst.und.bestimmt?


VOM 10.-12. FEBRUAR 2017

IN DER RAVENSBERGER SPINNEREI IN BIELEFELD

 

Liebe Besucherin,

 

endlich sind unsere Tonmitschnitte fertig!

Den Vortrag von Maria Zemp "Wo Weiblichkeit zur Marke geworden ist, tut Widerstand Not" gibt es aktuell als kostenfreien Download.

Alle anderen Vorträge können käuflich erworben werden.

Zum Shop

 

in Kürze finden Sie hier auf der Webseite Fotos und andere Impressionen vom Kongress.

Viele Bilder gibt es bereits jetzt auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.com/frauengesundheitskongress/ 

 

Wir danken Euch allen für einen wundervollen lebendigen Kongress voller unvergesslicher Momente!

Der Frauengesundheitskongress im Radio: Spannendes Interview mit Kathrin Schröder aus dem Vorbereitungsteam zum Thema Frauengesundheit und Frauen.Gesundheit.Kongress 2017.

Das Interview können Sie hier anhören.


Grußwort von  Barbara Steffens zum Lachesis FRauen.Gesundheit.KOngress 2017

Lachesis e.V.: ein Leuchtturm für Frauengesundheit und Gendermedizin

 

In den 1970-er Jahren begann die Frauenbewegung, auch Gesundheitsthemen aus weiblicher Perspektive zu diskutieren. In dieser Tradition steht der Berufsverband der feministischen Heilpraktikerinnen „Lachesis e.V.“, dessen 30-jähriges Bestehen wir in diesem Jahr feiern. Bis heute treiben die Heilpraktikerinnen von Lachesis e. V. den Gedanken voran, dass frauenspezifische Lebenslagen, Lebensstile sowie gesundheitliche Probleme eine auf Frauen und ihren Alltag ausgerichtete Gesundheitsförderung und -versorgung verlangen. Lachesis e.V. unterstützt Frauen in ihrem Recht, über den eigenen Körper zu bestimmen, und stärkt sie in ihren Handlungskompetenzen für die eigene Gesundheit.

Dabei sind die Gesundheitsthemen und -angebote der Heilpraktikerinnen von Lachesis e. V. bisweilen kräftig gegen den Strich gebürstet: Sie überschreiten die Grenzen herkömmlichen medizinischen Denkens und Handelns und wenden sich gegen Versuche profitorientierter Einflussnahme medizinisch-technischer oder pharmazeutischer Unternehmen. Auf dem Boden politisch-feministischer Grundsätze treten die Frauen von Lachesis e. V. gegen Gewalt an Frauen, Diskriminierung, Umweltzerstörung und Massentierhaltung ein. Sie tun dies auch nach 30 Jahren beständigen Wertewandels, Hochtechnisierung der Medizin und zunehmender Individualisierung. Sie fordern und fördern die gleichberechtigte, gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen sowie den Erhalt unserer Artenvielfalt – und knüpfen dabei auch an alte Traditionen des Heilens an. Mit seiner gesellschaftskritischen Perspektive eröffnet Lachesis e.V. immer wieder neue Sichtweisen auf die gesundheitliche Versorgung von Frauen.

Organisationen wie Lachesis ist es darüber hinaus zu verdanken, dass geschlechtsspezifische Perspektiven heute sowohl in der Forschung als auch im Gesundheitswesen stärker verankert sind. Dafür möchte ich dem Verband meinen Respekt und meine Anerkennung aussprechen.

Auch die Themen des diesjährigen Frauengesundheitskongresses versprechen eine kritische Beleuchtung drängender Fragen, die sich an unser Gesundheitssystem und unser Gesundheitsverständnis richten. Ich gratuliere den feministischen Heilpraktikerinnen von Lachesis e. V. ganz herzlich zum 30-jährigen Bestehen ihres Berufsverbandes und wünsche den Teilnehmenden eine erkenntnisreiche Tagung mit spannenden Beiträgen und anregenden Diskussionen.

 

Barbara Steffens

Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter

des Landes Nordrhein-Westfalen


Das Programm


Das Programm des Kongresses ist nun fertig gestellt. Hier könnt Ihr es einsehen und gerne auch Herunterladen.

Die Referentinnen


Im Blog stellen die Referentinnen sich vor und geben Euch einen Einblick in ihre Arbeit.

Hier gehts zum Blog.

Die Vorträge


Einige Vorträge gibt es als Download hier im Shop.

 



Seit dem Ende der 70er Jahren fordert die Frauengesundheitsbewegung das Recht der Frauen über ihren eigenen Körper zu bestimmen. Diese Zielsetzung hat nichts an Aktualität und Brisanz verloren und wirft angesichts der Potenzierung medizinischer Möglichkeiten mehr Fragen auf denn je.

 

Haben die Entwicklungen der Frauengesundheitspolitik in den letzten 30 Jahren tatsächlich zu einer selbstbestimmten Entscheidungsfindung der Frauen beigetragen?

Findet eine umfassende und wertfreie Aufklärung als Grundlage zur Entscheidung für oder gegen eine Therapieform oder Vorsorgeuntersuchung statt oder ist die mündige Patientin nur geschickt manipuliert?

Ist ein zyklischen Gesetzen und hormonellen Schwankungen unterworfener Körper überhaupt erwünscht oder ist Selbstoptimierung das Schlagwort der Zukunft? 

Trauen wir uns und unserem Körper die Fähigkeit zur Selbstheilung zu oder vertrauen wir auf lebenslange Medikamenteneinnahme?

Es braucht Mut, die unterschiedlichsten Blickwinkel und die verschiedenen Ebenen krankmachender und heilender Einflüsse vorurteilsfrei anzusehen.  

Wir öffnen vom 10. bis 12. Februar 2017 den Raum für einen kritischen, interdisziplinären Austausch zwischen Patientinnen,  Medizin,  Naturheilkunde,  Politik, und der Wissenschaft.

 

Wir laden Euch herzlich ein zu: 

Spannenden Vorträgen unter anderem zu den Themen

  • Frauengesundheit als Wirtschaftsfaktor
  • Die Eizelle als Ware
  • Frauengesundheit in Gefahr durch Umweltstörstoffe

Praxisorientierten Workshops wie

  • Endometriose
  • Brustgesundheit
  • Wie beurteile ich Schaden und Nutzen in der Therapie

Wir erwarten spannende Diskussionen in unseren moderierten Fishbowls und bieten Euch in parallel stattfindenden Bewegungsangeboten die Möglichkeit, Methoden wie Feldenkrais, Yoga, Aurareinigung und Qi Gong selbst zu erfahren. 

In Vorträgen, Workshops, Bewegungsspielen und moderierten Diskussionsrunden bieten wir einen interdisziplinären Raum der Kommunikation, Information und Vernetzung.

Die lebendige Vielfalt spiegelt die Themen und Prozesse unserer Gesellschaft wieder. Sie bietet Zugang zu unterschiedlichen Denkansätzen und Einblicke in verschiedene medizinische und naturheilkundliche Methoden. 

 

 


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