"Frauengesundheit in Gefahr durch Umweltstörstoffe" - Vortrag von HP ELSE SCHNAKENBERG

Endokrine Disruptoren stehen in Zusammenhang mit der weltweiten Zunahme ungewollter Kinderlosigkeit, Erkrankungen der Fortpflanzungssorgane (u.a. PCO, Endometriose, Myome…)  Fehlbildungen weiblicher und männlicher Geschlechtsorgane, einer Zunahme von hormonabhängigen Tumoren (Brust-, Hoden-, und Prostatakrebs) sowie Stoffwechselerkrankungen, Lern- und Verhaltensauffälligkeiten, Erkrankungen des Immunsystems und des Nervensystems.

© Franziska Speck


 

Leben in Gefahr durch Umwelt.STÖR.Stoffe

 

Leben und Leben weitergeben ist entscheidend von einem gut aufeinander abgestimmten Hormonhaushalt abhängig.

Dies betrifft alle Hormonregelkreise, doch besonders empfindlich reagiert das System der Geschlechtshormone.

 

Unter dem Deckmantel der Gesundheitsvorsorge werden Mädchen und Frauen immer früher, vielfältigere und engere Normierungszwänge übergestülpt, die dann mit künstlichen Hormonen „behandelt“ werden.

Frauen werden dadurch zunehmend empfindlicher gegenüber Störungen und äußeren Gift-Einflüssen, insbesondere durch hormonell wirksame Umweltstörstoffe, den sogenannten Endokrinen Disruptoren.

Frauen mit ihrem individuellen Zyklus und Befinden werden zur Ausnahme.

 

Endokrine Disruptoren stehen in Zusammenhang mit der weltweiten Zunahme ungewollter Kinderlosigkeit,  Erkrankungen der Fortpflanzungssorgane (u.a. PCO, Endometriose, Myome…)  Fehlbildungen weiblicher und männlicher Geschlechtsorgane, einer Zunahme von hormonabhängigen Tumoren (Brust-, Hoden-, und Prostatakrebs) sowie Stoffwechselerkrankungen, Lern- und Verhaltensauffälligkeiten, Erkrankungen des Immunsystems und des Nervensystems.

 

Obwohl die Zusammenhänge durch zahlreiche wissenschaftliche Studien seit mehr als 20 Jahren bekannt sind, wird diese Spur im klassisch-medizinischen Bereich und insbesondere bei der assistierten Fortpflanzung kaum beachtet.

 

Weichmacher, als bereits bekannte kritische Substanzklasse der ED-Gruppe, nehmen im Katalog der toxischen und hormontoxischen Stoffe nur einen kleinen Bereich ein. Konservierungsstoffe, Flammschutzmittel, Biozide, Kunststoffbeschichtungen und vielerlei weitere Hilfsstoffe als „technische Ausrüstung“ zur Sicherstellung spezieller Anforderungen werden weltweit in Alltagsprodukten mit hohen jährlichen Stückzahlen produziert und verbreitet. Endokrine Disruptoren gelangen so durch direkten und längerfristigen Körperkontakt, sowie über Nahrung und Atemluft in den menschlichen Organismus!

 

Ziel dieses Kongressbeitrags ist die Aufklärung, Erkennung, Vermeidung, Minimierung und Darstellung von Wegen zur Entlastung von UmweltSTÖRstoffen, aus vielfach erlebter Ohnmacht zu mehr Eigenmacht,  mehr Selbstwirksamkeit und nachhaltiger Frauengesundheit.

 

 

Else Schnakenberg, Heilpraktikerin in eigener Praxis und Chemisch Technische Assistentin aus Aachen

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Kommentare: 1
  • #1

    Angelika Stets (Montag, 27 Juni 2016 15:52)

    Liebe Else, ich freue mich auf deinen Vortrag und dich kennenzulernen. :o) Lg. Angelika