"In Bewegung" - Kerstina Tresselt & Myra Avedon

Alle drei am Kongress angebotenen Bewegungs-Einheiten bauen aufeinander auf, auch wenn sie unabhängig voneinander besucht werden können.

Wir würden uns wünschen, dass die Teilnehmenden möglichst zu allen drei Einheiten kämen, da das wiederholte Inne-Halten und das sich von der inneren Präsenz im eigenen Körper aus bewegen dann  mehr und mehr verankert wird und mit einer gewissen Kontinuuität geschmeidiger geschieht ....  

Gerne bieten wir diese drei trotzdem unterschiedliche Einheiten während der Konferenz all denen an, die sich bei all den “rauchenden Köpfen” und mitreißenden Präsentationen wieder tiefer im eigenen Körper verorten wollen und sich dann von da aus bewegen wollen.

 

 

 

KörperinFormation und Kommunikationsfluss – Die Bewegungstherapeutinnen Kerstina Tresselt und Myra Avedon werden uns durch eine lebendige Aufstellung der körpereigenen Informationssysteme führen.

Wir beginnen, und dies ist ein Beginn ! - in der Gruppe in Ruhe und in Bewegung zu erforschen, ob und wie wir unseren Körper im Körpersystem der Flüssigkeiten spüren und bewegen können.  Ob und wie wir durch Atmen,  Mikrobewegungen, Vibration und Laute, Berührung des eigenen Körpers eventuell auch eine immer wieder einsetzende Erstarrung durch Informationsflut auflösen können.... um loszulassen, was nicht angenommen werden will, mitzunehmen oder sich sogar einzuverleiben, was nährend, vielleicht sogar kostbar ist. Um sich selbst (wieder)möglichst eigenmächtig zu regulieren und in Kommunikation mit dem Innen und dem Außen zu sein.  

 

Die Bewegungstherapeutinnen Kerstina Tresselt und Myra Avedon bringen uns in Bewegung, um uns “Macht und Ohnmacht, Eigenmacht, Sicherheit im eigenen Körper” spüren zu lassen.

 

Wir finden uns  ein, sammeln und bewegen uns mit Unterstützung der Hula Hoops . Die Hoops lassen wir dabei nicht nur um die Hüften kreisen, sondern nutzen sie auch, unseren Macht/ Ohnmacht Bereich zu definieren, nutzen sie als Markierung unserer Kinesphäre und unseres Mindest-Sicherheitsabstands zu anderen am Boden. Wir experimentieren damit, wie/ ob wir uns zurückziehen,in der vom Hoop dargestellten geschützten Begrenzung kollabieren, ausruhen, erholen, sich sammeln, herauskommen, den Hoop ergreifen, uns stärken, uns darstellen wollen. … und ob/ wie wir zwischen den verschiedenen Zuständen wechseln können. Können wir uns sicher fühlen und unseren eigenen LebensTanz tanzen?

 

Noch einmal lasssen wir uns von Kerstina Tresselt und Myra Avedon in Bewegung bringen. Diesmal zum Motto “In Kontakt gehen – mit uns selbst und anderen”

Vertiefung und anderer Aspekt der ersten Einheit

 

Der Kontakt, die Beziehung zu sich selbst, die  Beziehung zum Boden, die Beziehung zu Anderen im Raum werden durch Spüren und Bewegen einiger verschiedener Körpersysteme mit Musik angeleitet: Knochen, Organe, Fett, Flüssigkeiten, Hormone bis hin zu Licht in den Zellen. Je nachdem, in welchem Körpersystem eine/r sich bewegt, gestaltet sich auch der Kontakt zur Umwelt und zu anderen Menschen unterschiedlich. Somit erweitern wir unser Repertoire in Beziehung sein zu können.


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